Tarif-Vergleiche bei Handy und Internet helfen sparen!
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Vergleichen bringt Bares bei Handy und Internet
Je nach Tarifmodell kann man sich etwa beim Handy durchschnittlich 80 Prozent an Kosten sparen. Das zeigt eine AK Analyse der AK Tarifrechner von mehr als 65.000 Konsumentenabfragen. Freiminuten beim Handy oder Datenpauschalen beim mobilen Internet beispielsweise erschweren es den Konsumenten, die vielen Angebote zu vergleichen. Die AK Internet- und Telefontarifrechnern helfen, schnell, anonym und einfach zum günstigsten Angebot zu kommen.
Handy: bis zu 80 % Ersparnis möglich
Derzeit sind zum Beispiel 85 Mobilfunk- und 46 mobile Internettarife in den AK Rechnern abrufbar. Die AK hat 65.367 KonsumentInnen-Abfragen von Jänner bis Oktober 2011 ausgewertet. Aufgrund der Konsumenteneingaben hat die AK den billigsten Tarif mit den anderen im Ranking ausgewiesenen Tarifen geprüft. Beim Handy können sich KonsumentInnen im Schnitt 30 Prozent sparen, zeigt etwa der Vergleich des billigsten mit dem drittbilligsten Tarif. Kostet zum Beispiel der drittgünstigste Handytarif im Monat 30 Euro (Grundgebühr plus Telefonminuten), würde der günstigste ermittelte Tarif nur 21,21 Euro kosten (29 Prozent Preisunterschied). Der Preisvorteil zwischen billigsten und mittleren Tarif liegt bei durchschnittlich 80 Prozent.
Breitband-Internet: bis zu 61 % Ersparnis möglich
Beim Breitband-Internet sind durchschnittlich von acht bis zu 61 Prozent (abhängig von der Entbündelung) an Ersparnissen drinnen allein zwischen drittbilligsten und billigsten Tarif, beim mobilen Internet sind es durchschnittlich 27 Prozent und beim Festnetz im Schnitt 24 Prozent. Wer zum günstigsten statt zum mittelpreisigen Tarif greift, kann zum Beispiel beim Breitband-Internet durchschnittlich 77 Prozent sparen.
So holen Sie mehr raus:- Rechnen lohnt sich: Achten Sie bei Aktionen auf die Gesamtkosten über die Mindestvertragsdauer. In der Werbung wird gern verschwiegen, dass das Gratis-Handy bei Erstanmeldung zumindest rund 50 Euro an Aktivierungskosten entfallen.
- Achtung vor Mehrkosten: Wer beim mobilen Internet über sein Datenpauschale hinaus surft, muss mit Kosten von 0,4 bis 25 Cent pro zusätzlichem Megabyte rechnen. Deshalb ist es ratsam, Tarife mit eingebauter Kostenbremse zu wählen, etwa Geschwindigkeitsdrosselung.
- Kostenfalle Ausland: Inkludierte Datenvolumen gelten in der Regel nicht im Ausland. Es drohen meist hohe Roamingkosten.
- Guthaben verfällt: Brauchen Sie Ihr Datenpauschale nicht auf, verfällt es mit Ende der Verrechnungsperiode. Das muss nicht zwingend das Kalendermonat oder der Vertragszeitpunkt sein. Daher: „Verfallsdatum“ beim Anbieter erfragen.
Warum lassen sich Tarife so schwer vergleichen?
Ein anderer Name
Die Produktbezeichnungen ändern sich laufend.
Aktionen
Es gibt oft Aktionstarife für begrenzte Zeiträume.
Unterschiedliche Freiminuten
Angebote mit unterschiedlichen Freiminuten für Handyrufe in unterschiedliche Netze tragen auch zu Unübersichtlichkeit bei.
„Aus dem Takt“
Auch die Taktung ist uneinheitlich. So zahlt man etwa den Preis beim Telefonieren in der Regel für die ersten 60 Sekunden, dann bei den meisten Tarifen für jede weitere angefangene Minute. Wenige Tarife haben die vorteilhaftere 60/30 Taktung.
Unterschiedliche Datenpauschalen
Wer beim mobilen Internet über sein Pauschale hinaus surft, hat mitunter empfindlich hohe Kosten. Ratsam ist daher, Tarife mit eingebauter "Kostenbremse" (z.B. Geschwindkeitsdrosselung) zu wählen.
Mindestvertragsdauer, Anmeldegebühren, SIM- oder Internetpauschalen: Falls Sie welche zahlen müssen, sollten Sie genau schauen: Hier kann es Unterschiede je nach Anbieter geben.
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